Donnerstag, 21. Juli 2016

Sauerampfer-Salat mit Kapuzinerkresseblüten

Als Kind habe ich Unmengen von Sauerampfer-Blättern am Wegesrand abgezupft (und gemampft!), und wohl nie daran gedacht, dass er ein paar Jährchen später auf unserer Dachgarten in Berlin als Delikatesse wächst. Und als gesunde Vitamin-Bombe: Seine Bitter- und Gerbstoffe regen Appetit (und Verdauung) an, Vitamin C und Kalium gibt es noch als Beigabe hinzu.
Bei uns wächst der etwas mildere Blutampfer, gut erkennbar an seinen roten Adern.



Direkt daneben wächst wuchert Kauzinerkresse, dieses Jahr mit besonders schönen dunkelroten Blüten. Motto: Das Auge isst ja mit! Denn die Blüten (komplett verzehrbar) mit ihrem leicht pfeffrig-nussigen Geschmack sind die ideale Ergänzung für ein paar Sauerampfer-Blätter. Laut einschlägiger Literatur hilft die Kapuzinerkresse gegen so ziemlich alles und ist - s.O. - prall gefüllt mit Vitamin C.




Die Sauerampferblätter abzupfen, gut abschütteln oder kurz abbrausen und trocken schleudern, darüber eine leichte Vinaigrette aus Olivenöl, einem Spritzer Zitronensaft und getrockneten Küchenkräutern, ein paar angeröstete Mandelsplitter dazu geben und mit ein paar Blüten der Kapuzinerkresse anrichten: Fertig:


Übrigens wurde wohl selten ein Salat hier bei mir dermaßen fix wie nix aufgemampft wie eben dieser. Und er soll auch nur ein Anstoss für die kreative Küche sein, so ziemlich alles Essbare aus Garten & Natur passt herrlich zusammen. Einfach mal reinbeissen, genießen und kreativ werden :-)






Samstag, 16. Juli 2016

Unser Libellen-Pärchen !!


Neulich kam uns auf dem Dachgarten ein Männchen der Blutroten Heidelibelle besuchen, und verwendete als Ausguck und Startrampe einen schräg in die Erde gesteckten dünnen Bambus-Stab:





Heute gesellte sich auch ein Weibchen hinzu, noch flogen sie sich verschämt aus dem Weg, aber es herrscht nun die Hoffnung auf  Nachwuchs !





Montag, 11. Juli 2016

Bilder-Spielerei

Gärten waren schon immer beliebte Motive von Malern aller Genres, am berühmtesten ist wahrscheinlich Monet mit seinen unzähligen Seerosen-Bildern, erstellt im eigens dafür kreierten Garten. Wer von seinem eigenen Garten einmal ähnliche "Kunstwerke" haben möchte aber Kosten & Aufwand scheut dem sei eine kleine aber feine Seite im Internet ans Herz gelegt, natürlich kostenfrei und ohne Anmeldung. Auf lunapic kann man sein eigenes Foto hochladen und im Handumdrehen per Mausclick mit allen nur erdenklichen Effekten versehen.
Wir machen heute mal Kunst :-)
Hier das Foto, das ich hochgeladen habe, die Essecke auf unserem Dachgarten:


Und hier die Ergebnisse der virtuellen Künstler:









Noch ein Versuch, hier das Original-Foto:






Und so einfach gehts: Auf die Seite www.lunapic.com gehen und auf die Schaltfläche "Browse" klicken (rote Pfeile sind von uns eingefügt), ein Foto vom PC auswählen und hochladen.



Ist das Foto hochgeladen unter dem Reiter "Effects" die Option "Famous Art" anwählen und dann einfach mal herum probieren.
Man kann die Ergebnisse auf seinen PC laden oder mit einem Klick in allen sozialen Netzwerken (Facebook, Tumblr, Twitter, Pinterest etc) teilen.
Viel Spaß!


Dienstag, 5. Juli 2016

husch husch ins Körbchen!

Kein Urlaub auf Sylt vergeht ohne einen Besuch (und natürlich einen Einkauf!) bei meinem Lieblings-Pflanzencenter. Stets bringen wir ein paar grüne Souvenirs mit, um auch bei uns in Berlin das Urlaubs-Gefühl zu haben. Diesesmal: Strandroggen und Lavendel im Korb!
Geflochtene Körbe als Pflanzübertopf sind ja seit einiger Zeit ganz groß in Mode und passen perfekt zu gleich zwei aktuellen Gartentrends: Dem Bauern- oder Cottage-Garten und dem Garten mit maritimem Flair. Wir bedienen gleich beide Trends: Ein üppiger Lavendelbusch findet sein neues Zuhause in einem großen runden schlichten Korb, und mein geliebter Strandroggen mit den wunderschönen silber-graugrünen Blättern landet in würfelförmigen Körben.
Der Strandroggen verbeitet sich irrwitzig schnell, schon im kommenden Jahr werden beide Körbe komplett gefüllt sein, Bis dahin wird tief in die maritime Deko-Kiste gegriffen, mit Sand, Muscheln, Steinen und Treibholz erzeugt man sofort echtes Strand-Feeling.



Da die Körbe im Originalzustand noch viel zu "neu" aussahen musste ich dezent nachhelfen: Mit einem Schwamm, in hellgrauen Lack getunkt, und dann locker über das Flechtwerk gewischt erzielt man den Effekt von einem langen Leben in Sonne, Wind, Salzwasser und Sand.



Nun haben wir in der Frühstücksecke auf dem Dach jeden Morgen Urlaubsstimmung, toll!