Freitag, 29. April 2016

Feta, Tomaten und Oliven in Bärlauch-Olivenöl




Nachdem mein Bärlauch-Olivenöl nun ein paar Tage Zeit hatte so richtig schön durchzuziehen erhält es heute seinen ganz großen Auftritt: Feta-Würfel, Kirschtomaten und Oliven bekommen eine Aroma-Dröhnung!







Einfach nur den Feta würfeln, die Tomaten mit einem Schaschlik-Spieß anstechen, und alles zu gleichen Teilen dicht an dicht in einem heiß ausgewaschenen Einmachglas verteilen.



Ein Glas (hier das obere) wurde zudem mit einer Extra-Portion Knoblauchzehen und Paprika- & Chili-Pulver verfeinert.

Schmeckt himmlich mit einem kräftigen Baguette und dazu einen leichten Weisswein!






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Mittwoch, 27. April 2016

ein Strauß, 3x anders präsentiert

Was gefällt euch denn am besten?




( Dank an houzz und bloomon )

Spontanvegetations-Salat





Er schmeckt - er schmeckt nicht - er schmeckt - er schmeckt nicht - er ....   ich hör ja schon auf. 

Kürzlich stolperte ich über dieses (un)schöne (Un)Wort für mein geliebtes (ohne un-!) (Un)Kraut: Spontanvegetation! Oder "unerwünschter Wildwuchs". Ebenso spontan bekam ich Appetit, und zwar auf eben jenen, den Wildwuchs, der nicht geplant, nicht gesät, nicht gepflanzt, aber nicht unerwünscht ist. 




Bei uns hat jede Pflanze, jedes Kraut erst mal ihre Daseinsberechtigung, und dann schaut man ganz in Ruhe, ob sie vielleicht eventuell ein ganz klein bisschen zu dominant wird, oder sich urplötzlich rasend vermehrt oder....  naja, kennt jeder Gärtner ja wohl aus eigener Erfahrung.

Als Kind (Jahrgang 68) habe ich jeden Sommer Unmengen von Sauerampfer gemampft, bis zum argen Bauchgrimmen. Nicht weil er soooo lecker war, sondern weil es etwas archaisches war: Eine Pflanze vom Wegesrand einfach so aufzuessen. Im Vorbeigehen herausgerupft und rein in den Mund. 

Mittlerweile, ein paar Jahre später, haben wir in Berlin einen lässigen Dachgarten, voller Rosen und Stauden, und auch hier macht sich hin und wieder etwas ungeplantes breit. Willkommen, schöner Löwenzahn! Und leider bist du heute unser Spontanvegetations-Salat.....


Und so hab ich´s gemacht: Die Löwenzahnblätter plus zwei Blüten "geerntet", alles kurz abgebraust, die Blätter mundgerecht zerteilt, dazu ein paar Radieschen und Frühlingszwiebeln, darüber ein Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, einer Prise Zucker und getrockneten Gartenkräutern, und: fertig!


Samstag, 23. April 2016

Büffel dösen.... egal:

Eigentlich wollten wir ja unsere Nachbarn, die Wasserbüffel, besuchen, die direkt vorm Haus die Vegetation im Naturschutzgebiet Tegeler Fliess in Reinickendorf im Norden Berlins bearbeiten sollen. Die allerdings hielten Siesta und waren ein wenig fotoscheu. Naa gut, dann also einen kleinen Spaziergang gemacht. Toll: Gleich DREI männliche Mandarinenten auf einmal, das Glück hatte ich noch nie:


Aber richtig entzückend war dieses kleine Kerlchen, das sehr bereitwillig posierte:







Freitag, 22. April 2016

Tulipan im Britzer Garten in Berlin

Ein paar Impressionen vom Tulipan, dem Tulpenfestival im Britzer Garten in Berlin. Noch sind nicht alle Blüten geöffnet, wer in Farben schwelgen will dem empfehle ich meine Galerie vom letzten Jahr.







Mittwoch, 20. April 2016

Kleiner Blumengruß...

... am Fenster: Mini-Bügelflasche mit einem bunten Band am Rahmen befestigt, gefüllt mit Traubenhyazinthen und Bärlauchblüten




Montag, 18. April 2016

Bärlauch-Öl:

Die Zeit der Ernte der Blätter des Bärlauchs ist ja nur relativ begrenzt, daher gibt es die unterschiedlichsten Formen des Haltbarmachens: Einfrieren, zu Pesto verarbeiten, stundenlang im Ofen trocknen.....   Ich mache heute Bärlauch-Olivenöl.

Wir benötigen:
Frische Bärlauchblätter (mit Stiel)
Olivenöl

Nach Belieben:
Knoblauchzehen
Rosmarin, Salbei
Schwarze Pfefferkörner
getrockneten Bärlauch

Sauber ausgekochte verschließbare Flaschen
Band oder Kordel


Zutaten für das Bärlauchöl (Opinelmesser von wohlgeraten )

Um dem Öl noch ein bisschen mehr "Pfeffer" zu verleihen gebe ich - siehe oben - noch ein paar Zutaten hinzu, der getrocknete Bärlauch und die Knoblauchzehen wirken Wunder. Ansonsten: Erlaubt ist was gefällt, alles was Kräuter- und Gemüsegarten hergibt darf gerne mitmachen.
Problem: Sobald man beginnt das Öl zu verwenden sinkt irgendwann der Pegel unterhalb die Spitze der Kräuter in der Flasche, und diese fangen sofort an zu schimmeln. Lösung: Ich binde alle Kräuter zu kleinen Sträußchen und versenke sie kopfüber im Ölbad. Diese Fummelei (hilfreich ist ein "Eindrehen" der Sträuße vor dem Flaschenhals) sorgt aber dafür, dass ich später nicht mit der Pinzette die Kräuter-Reste aus der Flasche pulen muss, denn der Trick: Sobald das Öl gut durchgezogen ist ziehe ich sie gewissermaßen "am Strick" wieder hinaus. Obacht: Das Ende des Bandes oder der Kordel um das Kräutersträußchen unter dem Deckel einklemmen und hinausragen lassen.....


Danach es wie bei jedem aromatisierten Öl ca 10 Tage an einem dunklen Ort vor sich hin feiern lassen und sich darüber freuen, wie sich die Kompetenzen ergänzen. Und dann?
Das Öl ist ein toller Begleiter zu Pasta, kann Salaten den letzten Kick verleihen und es schmeckt auch ganz simpel pur, mit einem Stück Baguette und einem Glas Weißwein.


Beläasst man die Rückstände in den Ölflaschen so ist es im Kühlschrank ca. 2 Wochen lang haltbar. Man kann allerdings das Öl auch filtern und erhöht die Haltbarkeit auf etwa 2 Monate.


Die nicht verwendeten Bärlauchblätter werden zu kleinen Sträußen gebunden und bei uns ganz klassisch zum Trocknen kopfüber aufgehängt, an einem trockenen dunklen Ort. Immer mal wieder die Sträußchen ein bisschen durchschütteln, damit noch feuchte Stellen nicht für Schimmel sorgen.






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Bärlauchbutter








Feta, Tomaten und Oliven in Bärlauch-Öl

Samstag, 9. April 2016

Spaaaaargel!!!!


Hurra, die Spargelsaison ist eröffnet (es sei denn, man hat sich in den vergangenen Wochen nicht mit trockenen Import-Stängeln aus Ägypten zufrieden gegeben).  Heute um exakt 10 Uhr war DER "Stichtag" in Beelitz vor den Toren Berlins, auch wenn die Verkaufsstände selbstverständlich schon morgens um 8 gut bestückt waren. Noch sind die Preise ein klein wenig happig, um so mehr lohnt es sich, den Spargel komplett zu verwenden und nichts zu vergeuden. Daher mein heutiger Tipp: 

Spargelcrémesuppe aus den Spargelschalen

(für zwei Personen nehme ich ca 800 Gramm Spargel)

Ich beginne schon 2 bis 3 Stunden, bevor der Spargel auf den Tisch kommt. Zunächst wird der Spargel sorgfältig geschält und anschließend sofort in ein feuchtes Tuch geschlagen und ab damit in den Kühlschrank. Die Spargelschalen werden kurz abgebraust und wandern zusammen mit 2 Liter Wasser, einem EL Zucker, ein bis zwei Prisen Salz und dem Saft einer halben Zitrone für ca 2 Stunden in einen großen Topf und dürfen dort zugedeckt fröhlich vor sich hin köcheln.




Obacht: NICHT kochen, das entzieht den Spargelschalen die Bitterstoffe! Der Großteil des Spargelsuds bildet übrigens später die Grundlage für das Kochwasser der Spargelstangen, das gibt dem feinen Gemüse noch einen Extra-Kick an tollem Geschmack!
Aber nur der Großteil, denn zwei große Schöpfkellen wandern in die Spargelcrémesuppe!


Hatte der Spargelsud ausreichend Zeit zum gemütlichen Köcheln nimmt man einen kleinen Topf und schmilzt 100 g Butter (nicht bräunen!), gibt einen EL Mehl hinzu und verührt es geschmeidig, dann 1/4 Glas Weisswein, Saft einer halben Zitrone, etwas Salz und Pfeffer, ein paar Schnittlauchröllchen sowie die besagten 2-3 Schöpfkellen vom delikaten Spargelsud hinzu. Kurz aufkochen und fertig! 



Zur Spargelcrémesuppe passen Croutons oder Schinkenwürfel, ich bevorzuge allerdings geräucherten Lachs, dazu einige Blätter vom glatten Petersilie sowie frisch geriebene Muskatnuss. Bittesehr:


Den Spargel gab es dann allerdings ganz klassisch:


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Gehörnte Mauerbiene

Im vergangenen Jahr hatten wir ein paar Gehörnte Mauerbienen "adoptiert". Heute zeigte sich, dass sie den Winter in ihrem neuen Zuhause ganz offenbar gut überlebt haben. Schön!!!






Freitag, 8. April 2016

Tischmotto: Eine Brasserie am Meer

Heutiges Tischmotto: Eine Brasserie am Meer. Alles locker-lässig, perfekt unperfekt, Besteck und Servietten stehen in Flechtkörben bereit, die Blumen in schlichten Weckgläsern. 
Urlaubsstimmung? Jaaaa!!!!





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