Donnerstag, 15. Februar 2018

Roll-Pizza?

Ich weiß auch nicht genau, wie ich meine neueste Kreation nennen soll, ist eine Mischung aus Fougasse und Foccacia, basierend auf fertigem Pizza-Teig aus dem Kühlregal.

Klingt nicht überzeugend? Na dann überzeugt vielleicht die Zubereitungszeit: Keine acht (!) Minuten. Wer also in Windeseile seine Gäste beeindrucken will dem sei das folgende Rezept ans Herz gelegt.




Die Zutaten:
Ein fertiger Pizza-Teig aus dem Kühlregal
Mozzarella
schwarze Oliven in Scheiben
getrocknete Tomaten
Schinkenwürfel
eine Stange Lauch
ein EL Schmand
Schnittlauch
italienische Kräutermischung
Salz
Pfeffer
2 TL Olivöl

Pizzateig auseinander rollen, sehr dünn mit dem Schmand bestreichen. Lauch vom Grün befreien, der Länge nach halbieren, in Scheiben schneiden, zusammen mit den Oliven, den Schinkenwürfeln, den getrockneten Tomaten (diese eventuell noch mal halbieren) und dem klein gewürfelten Mozzarella reichlich auf den Teig geben. Dann den Teig vorsichtig wieder zusammen rollen, an den Seiten etwas zusammen drücken, ein wenig Olivenöl darüber geben und mit dem äußeren Teigende nach unten auf ein Backblech legen.
Obacht: Damit der Teig auch innen gebacken wird und gleichzeitig außen nicht verbrennt sollte man die auf der Packung empfohlene Back-Temperatur reduzieren, dafür die Backzeit erhöhen. Für eine knusprige Kruste kann man dann am Ende der Backzeit noch mal für eine Minute die Oberhitze aufdrehen.
Am besten noch ofenwarm servieren, dazu schmeckt prima Kräuterquark und Feldsalat.


Samstag, 10. Februar 2018

Sommer auf dem Teller: Mediterrane Tomatensuppe

 

Der Frühling schwächelt noch, der Winter will sich einfach nicht verabschieden. Also wird es dringend Zeit sich schon mal den Sommer auf den Teller zu holen: Mediterrane Tomatensuppe. Und wenn Kompetenzen sich ergänzen dann kommt dabei ein Ergebnis heraus das die Herzen höher schlagen lässt. In diesem Fall: Basilikum, Rosmarin, Salbei, Lorbeer, Thymian und Oregano. Sie verleihen der Tomatensuppe erst den Geschmack von Sommer, Urlaub und mediterranem Genuss.

Was wir ansonsten benötigen: Zwiebel, Knoblauch, Tomaten (ich nehme die Version für faule Köche, nämlich schon fertig und gestückelt), grüne Paprika, Gemüsebrühe, ein Glas Rotwein, Olivenöl.

Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, mit dem Rotweinablöschen, alles ein paar Minuten köcheln lassen, mit einem Glas Gemüsebrühe auffüllen und ab in den Mixer. Tomaten zusammen mit den Kräutern fein pürieren, eventuell noch mit Salz & Pfeffer abschmecken.





Zur Suppe passen perfekt Ciabatta-Croutons. Brot in finderdicke Scheiben schneiden und grob Würfeln. In einer Pfanne Olivenöl und getrocknete italienische Kräuter erhitzen und die Brotwürfel langsam und vorsichtig bräunen, danach auf ein Küchtuch zum trocknen geben.
Und nun: Buon Appetito!!





Donnerstag, 8. Februar 2018

Frühblüher auf den Tisch!!


Machen wir uns nix vor: Auch wenn es in den vergangenen Tagen mancherorts schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling gab so stecken wir doch eigentlich mitten im Winter. Bei uns in Berlin lässt sich noch kaum ein Frühblüher blicken - von ein paar Winterlingen oder Schneeglöckchen mal abgesehen. Ganz anders sieht es momentan in den Blumenläden aus: Vorgezogene Pflänzchen, oftmals noch nicht komplett aufgeblüht, machen Lust auf Frühling! Wir entschieden uns ohne zu Zögern für je zwei Schneeglöckchen, Traubenhyazinthen, Schachbrettblume (weiß und braun), Narzissen sowie drei Hyazinthen (blau). Gesamtkosten: gut 20,- Euro.
Als Pflanzbehälter wählten wir ein großes ovales Pflanzentablett aus Zink, hellgrün lackiert. Alle Pflanzen wurden aus ihren Plastiktöpfchen befreit, und mit zusätzlicher Erde wurde ein Blumenbeet fabriziert.





Die nackte Erde wurde mit Moos abgedeckt, dann nach Herzenlust dekoriert: Mit Steinen, Zweigen, Hagebutten, Treibholz, Wachteleierschalen und und und.....  Man kann es natürlich auch puristisch gestalten oder mit kleinen Deko-Kieseln die Erde bedecken.









Dienstag, 6. Februar 2018

Grüner Spargel in Salbei-Thymian-Rosmarin-Butter


Ein Kräutergarten hat auf der kleinsten Fensterbank Platz. Und ist eine stete Inspiration fürs kreative Kochen. Gerade die Kombination verschiedener Kräuter löst wahre Geschmacks-Sensationen aus!
Heute mal wieder ein Gericht, das man prima vorbereiten kann (und sollte!), und wenn die Gäste da sind ist es fix wie nix zubereitet.

Meine Einkaufsliste
(für 4 Personen als Beilage):
400 g grüner Spargel
200 g Kirschtomaten
1/2 Pfund Butter
 frische Salbei- und Thymianblätter
 1-2 Zweige Rosmarin
eine unbehandelte Zitrone
Meersalz
Pfefferkörner
(nach Belieben: 1 gehackte Knoblauchzehe)
frisch geriebene Muskatnuss



Der Clou: Die Salbeibutter darf schön lange ziehen und die Aromen aufnehmen!

Butter sanft in einem Topf zerlassen, Salbeiblätter fein hacken, Thymianblätter vom Stil abzupfen  und dazu geben. Die Rosmarin-Zweige nur in der Butter schwenken. Den Abrieb der Zitrone sowie eine gute Prise Meersalz, wenig (!) geriebene Muskatnuss und ein paar Pfefferkörner ebenso hinzugeben. 5 Minuten unter langsamem Umrühren vor sich hin schmurgeln lassen, dabei aufpassen, dass die Butter nicht braun wird. Dann Herd ausschalten, Topf aber stehen und ruhen lassen.


(Man kann die Salbeibutter übrigens auch sofort in eine Form füllen und kalt stellen, hält sich im Kühlschrank ca 2 Wochen oder auch einfrieren)




Den Spargel kann man auch schon vorbereiten: Das untere Drittel schälen, das holzige Ende abschneiden, dann schräg einschneiden und in 2-4 Stücke teilen, in kochendem Wasser ca 4-5 Minuten bissfest garen und sofort in Eiswasser abschrecken, damit er seine grüne Farbe behält.

Sind die Gäste da wird die Salbeibutter wieder erwärmt und die Spargelstücke 2-3 Minuten darin geschwenkt, für die letzte Minute kommen noch die halbierten Kirschtomaten hinzu.

Der grüne Spargel in der pikanten Kräuter-Butter ist ein prima Begleiter zu Fisch & Fleisch, wir haben ihn mit Schweinemedaillons und Bandnudeln genossen. Guten Appetit!


Dienstag, 30. Januar 2018

Karotten-Apfel-Salat mit Pfiff



Das Auge isst heute mit, denn Karotten sind wahre Energiebündel, sie enthalten unter allen Gemüsesorten am allermeisten Carotin, speziell das Beta-Carotin. Der Körper kann Beta-Carotin in Vitam A umwandeln, was man beispielsweise beim Hell-Dunkel-Sehen benötigt. Zudem enthalten Karotten den Ballaststoff Pektin, der im Magen-Darm-Bereich aufquillt und ein prima Sättigungsgefühl vermittelt. 

Für 4-6 Personen rechnen wir mal mit 1 Kilo Karotten, 4 süßlichen Äpfeln und 2 Zitronen. Und natürlich den Pfiff, aber dazu später.....

        
Die Äpfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und bis hinunter auf die Apfel-Schale in eine große Schüssel reiben. Sofort den Saft einer Zitrone darüber geben, damit die Apfelstifte nicht braun werden. Dann die Karotten waschen, eventuell abbürsten, und ebenfalls reiben, den Saft der 2. Zitronen darüber geben, alles gut vermengen.     

Nun 2-3 EL Olivenöl (oder anderes hochwertiges Öl) mit dem Salat vermengen. Denn damit der Körper das carotin in das Vitamin A umwandeln kann benötigt er Fett. Auch in selbstgepressten Karottensaft sollte man stets ein paar Tropfen Öl hinein geben.

Und zum Schluß der versprochene Pfiff: Eine sehr (!) kräftige Prise frisch gemahlenen Pfeffer unterrühren.  Falls Sie es nicht glauben probieren Sie es auf einem Probe-Löffel, es harmoniert irre gut!


Freitag, 26. Januar 2018

Blumenkohl? Ah ja, ok, aber: bitte mit Pfiff!


Gestern den Dirk gefragt, was er heute essen möchte. Antwort (nach längerem Bedenken): "Blumenkohl". 
Aaaaah ja. Ok. Hmm, nix gegen Blumenkohl, aber irgendwie find ich den auch ziemlich langweilig. Kurz überlegt. Der Frühling klopft schon -etwas verfrüht - an die Tür, man genießt jeden Sonnenstrahl, sehnt sich nach Blumen, Blüten, Düften.  Also gibt es heute


Mediterranen Blumenkohl-Mozzarella-Auflauf

Und das ist meine Zutatenliste:
Ein Blumenkohl
2-4 Kartoffeln
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Handvoll Kirschtomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g geriebenen Mozzarella
1 Mozzarella-Kugel
250 ml Sahne
1 Glas Rotwein
etwas Olivenöl und Butter
Salz, Pfeffer, italienische Kräuter (getrocknet), 
frische Muskatnuss

Zutaaten für den Blumenkohl-Mozzarella-Auflauf

Vorbereitung:

Kartoffeln schälen und in sehr feine Scheiben schneiden, am besten hobeln

Blumenkohl putzen und in kleine Röschen schneiden

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein schneiden

Kirschtomaten halbieren und in Olivenöl mit Salz, Pfeffer, Kräutern und der Hälfte des Knoblauchs marinieren



Zubereitung:
 Der Herd ist kurzzeitig recht voll:
Kartoffel-Scheiben und Blumenkohl-Röschen jeweils in Salzwasser bissfest kochen, also etwa 7-12 Minuten, Zwiebeln glasig dünsten, dann das Hackfleisch dazu und scharf anbraten, mit Salz, Pfeffer und Kräuitern würzen und mit einem Glas Rotwein ablöschen, schmurgeln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Der Herd ist kurzzeitig belegt

In der Zwischenzeit aus der Sahne und dem geriebenen Mozarella sowie reichlich frisch geraspelter Muskat-Nuss eine cremige Masse herstellen und eine große Auflauf-Form mit Butter einreiben (nur von innen, grins.....) Kartoffeln und Blumenkohl gut abtropfen lassen. Und jetzt geht es an das 

Schichtungsverfahren

1. Schicht: Eine dreifache Lage der Kartoffel-Scheiben
2. Schicht: Die kleineren der Blumenkohl-Röschen
3. Schicht: Ordentlich Sahne-Mozzarella
4. Schicht: Hackfleisch
5. Schicht: Die marinierten Kirschtomaten-Hälften
6. Schicht: Größere Blumenkohl-Röschen
7. Schicht: Dünne Streifen von der Mozzarella-Kugel
Krönender Abschluss: Salz, Pfeffer, Muskatnuss etc.

Die einzelnen Schichten des Blumenkohl-Mozzarella-Auflaufs


Sieht dann ungefähr so aus, und hurra. Die Arbeit ist getan! 
Wenn die Gäste kommen wandert der Auflauf noch bei 200 Grad für 20 Minuten in den Ofen, dazu passt dann ein frischer Salat und ein Stück Brot sowie ein trockener Rotwein.
Buon Appetito!
Und fertig sieht er so aus:





was noch fehlt? Ach ja, Dirks Kommentar: "Li-la-lecker!!"


Sonntag, 17. Dezember 2017

Tote Tante

Eine Legende aus meiner Heimat Nordfriesland besagt dass einst eine Frau von der Insel Föhr nach Amerika auswanderte. Dort verstarb sie, aber man wusste: Sie wollte unbedingt auf der Heimatinsel bestattet werden. Die Überführung war zu teuer, also packte man die Urne kurzerhand in eine Kakao-Kiste und verschickte sie. So kam es zum Namen der "Toten Tante", die heute auf jedem Weihnachtsmarkt als "Lumumba" angeboten wird.

Lumumba war übrigens ein kongolesischer Politiker und Vorkämpfer der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung, erster Premierminister des Kongo, der 1961 im Alter von 36 Jahren unter nach wie vor dubiosen Umständen getötet wurde. Beteiligt gewesen sein sollen die CIA sowie die Regierungen der USA und Belgien, von denen der Kongo erst kurz zuvor seine Unabhängigkeit erlangt hatte.


Wir trinken die Tote Tante ganz klassisch mit heißer Schokolade, Rum und Sahne.
(und ja, ich weiß, die Puristen mögen ob der Löffel mäkeln, denn eigentlich trinkt man die Tote Tante durch die Sahne hindurch, ohne umzurühren, Aber in der Hinsicht sind wir ein klein wenig eigensinnig, grins....)

Donnerstag, 30. November 2017

Das perfekte Wildschweingulasch

Direkt hinter unserem Haus im Tegeler Forst befindet sich ein Wildgehege mit Hirschen und Wildschweinen. 
Nun ja, und ein Sonntagsspaziergang kann sehr inspirierend wirken. Ich will mich ja nicht zu sehr loben, also sagen wir lieber: Wildschweingulasch ganz nach meinem Geschmack. Manchen ist der Geschmack von Wildschwein zu würzig, doch in meinem Rezept erhält das Gulasch eine fruchtig-milde Note und passt perfekt in die Adventszeit.







Einkaufsliste (für 4 Personen)



1 kg Wildschweingulasch   

400 g Pilze (Champignons o. Pfifferlinge)
2 große Zwiebeln  

1/2 L Wildfond
3/4 L Rotwein (halbtrocken, z.B. Dornfelder)
1/4 L Sahne    

Walnussöl
Tomatenmark
Rosmarin
Wacholderbeeren
getr. Nelken
Lorbeerblätter
Preisselbeeren
Salz / Pfeffer










Zubereitung


Fleisch waschen und gut trocken tupfen, Pilze putzen und eventuell halbieren, Zwiebel in große Stücke schneiden. Reichlich Walnussöl in einen großen Top geben und erhitzen, Wildschweingulasch scharf von allen Seiten anbraten, die Zwiebeln hinzu geben und ebenfalls kurz anbraten, salzen und pfeffern,.



Mit einem großen Glas Rotwein ablöschen, kurz aufkochen lassen. Dann den Wildfonds und den restlichen Rotwein hinzu geben.






Einige getrocknete Nelken, 4-5 zuvor leicht zerdrückte Wacholderbeeren, 2-3 Lorbeerblätter, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 1-2 Rosmarinzweige, 2 EL Tomatenmark und 3 EL Preisselbeeren kommen auch noch in den Topf.



Im geschlossenen Topf ca eine Stunde sanft schmoren, nach 45 Minuten die Pilze hinzu geben, am Ende mit einem guten Schuss Sahne verfeinern und abschmecken.
Wir mögen es klassisch mit Rotkohl und Klößen, aber dazu passen auch prima Kroketten, Kartoffelpüree oder Spätzle, dazu Bohnen oder Blumenkohl.
Und nun: Guten Appetit!



Freitag, 27. Oktober 2017

Tafelspitz mit Bouillon-Gemüse

Der Herbst fängt irgendwie zu feucht und nass an und benötigt dringend etwas  das Leib & Seele wärmt. Zumal die Meerettich-Créme mit Joghurt, Apfelrieb und Limette einen sommerlich-fruchtigen Akzent setzt.

Ein echtes "Angeber-Rezept", wie immer simpel und mit Geling-Garantie ist mein

Tafelspitz mit Bouillon-Gemüse und Meerrettich-Apfel-Créme

Die Zutaten (für 4 Personen):

1,2 kg Tafelspitz
300 g Rinderhesse (für die Bouillon)

400 g Kartoffeln
400 g Karotten
1  Sellerie
1 Stange Lauch
1-2 Kohlrabi
4 Zwiebeln

1 Apfel
1 Meerrettich (oder 150 g aus dem Glas)
1 Natur-Joghurt
1 Limette

Lorbeerblatt, Rosmarin, Thymian, Kümmel, Lorbeer, Nelke, Piment, Wacholderbeeren, Petersilie, Salz, Pfeffer

2 Glas kräftiger Rotwein
Öl oder Schmalz zum Anbraten



Zubereitung:
fürs "Schmor-Gemüse" Zwiebeln schälen und vierteln, 1 Karotte, 1/2 Sellerie sowie Lauch grob schneiden.
Tafelspitz waschen, trocken tupfen, in Öl scharf von allen Seiten anbraten, Zwiebeln hinzugeben, mit dem Rotwein ablöschen, und nun zunächst Tafelspitz kurz aus dem Topf nehmen.





Rinderhesse zuunterst in den Topf legen, darauf den Tafelspitz, nun das Schmorgemüse dazu geben, mit kaltem Wasser auffüllen, frische Kräuter sowie Salz und Pfefferkörner dazu, kurz aufkochen und für 2 Stunden leicht köcheln lassen.
Sieht doch jetzt schon lecker aus, oder?






Wer nun denkt er hat zwei Stunden Zeit, um gemütlich ein Buch zu lesen der irrt. Die Arbeit fängt gerade erst an! Aber man hat die Wahl, womit man beginnt:
Meerettich-Créme oder Bouillon-Gemüse.


OK, die Meerettich-Créme hat gewonnen: 150 g geraspelten Meerrettich (frisch oder aus dem Glas), gleiche Menge Natur-Joghurt, einen geraspelten Apfel sowie den Saft einer Limette, dazu frisch gemahlenen Pfeffer, eine Prise Salz und eine Prise Zucker vermengen. Fertig!








Fertig? Neeee, noch nicht, nun geht´s an das Bouillon-Gemüse: Kartoffeln schälen, Karotten putzen, Kohlrabi und den restlichen Sellerie ebenfalls vorbereiten und alles in KLEINE Stücke schneiden. Sinn der Sache ist, dass man später beim Verzehr im Idealfall von jeder Zutat ein wenig auf der Gabel hat, so können sich dann die "Kompetenzen ergänzen", geschmacksmäßig.




Nun wird´s ernst; Ist der Tafelspitz durch? Der Gabeltest beweist es: Löst sich das Fleisch beim Hineinstechen sofort locker von den Zinken ist es komplett durchgegart und somit fertig. Man kann ihn nun aus dem Topf nehmen, schön warm in Alufolie packen und im sanft geheizten Ofen zwischenparken. Von der Bouillon im Topf nun 5-7 große Kellen abschöpfen (und im Zweifelsfall wieder großzügig mit Wasser nachfüllen, damit der Tafelspitz nachher bedeckt bleibt), in einen zweiten Topf geben und das Bouillon-Gemüse ca 15 Minuten köcheln, so dass noch ein Hauch von Bissfestigkeit erhalten bleibt.
Gemüse mit etwas Bouillon in einen tiefen Teller, eine Scheibe Tafelspitz daneben, darauf einen ordentlichen Klecks Meerettich.Créme: Guten Appetit!