Donnerstag, 25. August 2016

Joghurt-Eis mit Beeren


Was für ein Sommer! Was für ein Eis! (Und was für ein Foto, grins....)

Man nehme: Ein Fruchtjoghurt nach Wahl (ich entschied mich für Vanille-Rhabarber), gefrorene Beeren (Him-, Brom-, Heidel- und Johannis-Beeren sowie Kirschen), schichte alles nach Belieben in ein kleines Förmchen (hier: die gläsernen Teelichter aus Schweden), stecke einen bunten Eislöffel hinein und ab in die Kältekammer.
Damit das Eis nachher aus dem Gläschen flutscht einfach für ein paar Momente in heissem Wasserbad antauen lassen.

Vielleicht auch etwas für dich?


















Apfelsaft: Sommer im Glas




Bei unserem Besuch im Britzer Garten war auch schon die große Obstwiese für uns eifrige Pflücker geöffnet, täglich jeweils ein paar Stunden darf man sich dort nach Herzenlust bedienen. Einen ganzen Rucksack voll nahmen wir mit nach Hause. Was wir daraus gemacht haben? Apfelsaft!

Leistungsstarke Entsafter gibt es schon für relativ wenig Geld im Elektronik-Fachhandel. Unserer ist ein echtes kleines Kraftpaket, dem kein Gemüse und kein Obst zu hart ist.
Normalerweise bereiten wir uns echte Powerdrinks zu, Karotten, rote Beete oder Sellerie ergänzen prima den Apfelsaft. Aber heute sollte es der pure Genuss sein, Apfelsaft wie man ihn sich besser nicht vorstellen kann.



Aus diesem Korb voll Äpfeln produzierten wie innerhalb einer Viertelstunde knapp 5 Liter Saft.
Das Reinigen des Entsafters dauerte mal wieder länger als der Produktionsvorgang. Aber man wird entschädigt mit dem Geschmack eines ganzen Sommers in nur einem Glas!!!



Mittwoch, 24. August 2016

Besuch im Britzer Garten Berlin

Der 90 Hektar große Britzer Garten, erst 1985 für die BUGA angelegt, ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Doch es gibt zwei "Pflichttermine", die man als Blumenfreund nicht verpassen darf: Im Frühjahr das Tulpenfest Tulipan mit Millionen blühender Frühlingsboten und im Spätsommer das Dahlienfeuer, nicht minder beeindruckend. Zumal im Sommer auch Stauden- und Rosengarten mit wunderschönen Farbspielen betören und die Sommerbeete der Gärtner absolute Hinkucker sind.

Beginnen wir mit ein paar Impressionen der Sommerbeete, auf denen sich die kreativen Gründäumlinge jedes Jahr so richtig austoben können:











Weiter geht es im Rosengarten:









Im Staudengarten scheint die Zeit stehengeblieben zu sein:











Aber der Höhepunkt war natürlich wieder das alljährliche Dahlienfeuer:











Hier geht es zur opulenten Bildergalerie mit noch mehr Fotos vom Dahlienfeuer 2016



Hier entlang zur Bildergalerie vom vergangenen Jahr 2015








Und hier zum Tulipan, dem Tulpenfest aus 2015

Montag, 22. August 2016

Perlpilz-Pfanne


Nach den Regengüssen der vergangenen Tage hofften wir auf erste Pilze bei uns in Berlin. Im Tegeler Forst am Fuße der Baumberger Düne, einem wunderschönen Naturschutzgebiet im Norden Berlins machten wir uns auf die Suche. Doch wir waren zu früh, die Ausbeute war recht einseitig. Einzig den Perlpilz (Amanita rubescens) fanden wir in rauhen Mengen, er ist allerdings nicht unbedingt eine Perle der guten Küche, im Gegenteil: Geschmacklich lahmt er etwas. 




Da hilft auch sein verlockender Zweitname "Fleischchampignon" nicht über mangelnde kulinarische Sensationen hinweg. (Und auch seine Bezeichnung "Rötender Wulstling" ist nicht wirklich appetitanregend, lach....) Einen einzigen (sehr hübschen) Butterpilz fanden wir dann doch noch, und das macht dann jetzt schon Lust auf den kommenden Monat. 


                                

Wie bei jedem Pilzgericht erfolgt vor dem Vergnügen die Arbeit, bedeutet säubern, putzen, kontrollieren, schneiden... Macht natürlich an der frischen Luft dann doch deutlich mehr Spaß!
Zurück zu Geschmack & Zubereitung: 
Den sehr milden Geschmack kann man kreativ aufpeppen, die Giftstoffe verschwinden allerdings erst, wenn man ihn komplett durchgart. Tipp: In sehr dünne Streifen schneiden!


Nun etwas Butter in einer Pfanne erwärmen und eine grob geschnittene Zwiebel anschwitzen, die Butter mit frischen Kräutern aromatisieren (wir verwendeten Oregano, Thymian, Estragon und Rosmarin, aber da sei jeder sein eigener Küchen-Chef).
Die fein geschnittenen Perlpilze hinzugeben, auf kleiner Flamme mindestens 10 Minuten schmurgeln lassen, mit einem halben Glas Weisswein ablöschen und weitere 5 Minuten ziehen lassen.


Fast fertig: Noch zwei Eier in die Pfanne schlagen, alles gut vermengen und kräftig salzen und pfeffern. Da das Ergebnis nun von, sagen wir mal etwas "labberiger" Konsistenz ist assen wir unsere Perlpilz-Pfanne auf einem gut gebräunten Toast, dazu hätte prima ein kräftiger Sauerampfer-Salat vom Dachgarten gepasst, aber da hatten wohl ein paar Schnecken was dagegen.


Fazit: War deutlich leckerer als erwartet und steht nun bei uns auf der Speisekarte als Pilzgericht, das einem die Vorfreude auf die Saison verkürzt.


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