Freitag, 28. April 2017

Sommer auf dem Teller: Mediterrane Tomatensuppe

 

Der Frühling schwächelt, so richtig kommt er
nicht in Gang. Also wird es dringend Zeit sich den Sommer auf den Teller zu holen: Mediterrane Tomatensuppe. Und wenn Kompetenzen sich ergänzen dann kommt dabei ein Ergebnis heraus das die Herzen höher schlagen lässt. In diesem Fall: Basilikum, Rosmarin, Salbei, Lorbeer, Thymian und Oregano. Sie verleihen der Tomatensuppe erst den Geschmack von Sommer, Urlaub und mediterranem Genuss.

Was wir ansonsten benötigen: Zwiebel, Knoblauch, Tomaten (ich nehme die Version für faule Köche, nämlich schon fertig und gestückelt), grüne Paprika, Gemüsebrühe, ein Glas Rotwein, Olivenöl.

Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, mit dem Rotweinablöschen, alles ein paar Minuten köcheln lassen, mit Gemüsebrühe auffüllen und ab in den Mixer. Zusammen mit den Kräutern fein pürieren, eventuell noch mit Salz & Pfeffer abschmecken.





Zur Suppe passen perfekt Ciabatta-Croutons. Brot in finderdicke Scheiben schneiden und grob Würfeln. In einer Pfanne Olivenöl und getrocknete italienische Kräuter erhitzen und die Brotwürfel langsam und vorsichtig bräunen, danach auf ein Küchtuch zum trocknen geben.
Und nun: Buon Appetito!!





Mittwoch, 19. April 2017

Mini-Sträußchen am Fenster


Auf einmal ist es draußen wieder so richtig fies: Kalt, windig, regnerisch, es schneit sogar! Um so wichtiger dass man sich den Frühling ns Haus holt. Und da genügt schon der allerkleinste Blumenstrauß um ein bisschen Sonne ins Herz zu zaubern. Meine hängen an Mini-Vasen an schönen Bändern am Fenster. Und da die Sträußchen so extremst winzig sind kann man auch ganz ungewöhnliche Kombinationen wagen.


Tulpe ("Sensual Touch", die in ein paar Tagen satt-orange und riesig aufgeht) mit Olivenzweig:



Oder Vergissmeinnicht mit Märzenbecher:



Oder vielleicht Traubenhyazinthe mit Bärlauchklüte?


 ( und ja, ich weiss, die Fenster müssten dringend geputzt werden, aber wir warten bis nach der Baumblüte. )

PS: Auch auf dem Tisch können Miniväschen ihren ganz großen Auftritt haben, schon ein paar kleine Blümchen vermitteln nämlich den Eindruck von Opulenz & Fülle:


 



Auch schön: Tulpenwiese auf dem Tisch







Frühblüher auf dem Tisch
 

Dienstag, 11. April 2017

Ostereier färben



macht Spaß! Zu Ostern mag ich es lieber eher schlicht, aber diese raffiniert gefärbten Eier gefallen mir gut. Der Trick ist allerdings bar jeglicher Raffinesse: Man legt die Eier nur jeweils zu einer Hälfte (entweder quer oder längs) in ein Färbemittel. Damit sie nicht komplett "untergehen" stützt sie ein Löffel als Hilfsmittel (siehe linkes Bild)


Man lässt sie dann kurz trocknen und legt sie in eine andere Farbe, wiederholt das Ganze nach Lust & Laune, sodass irgendwann alle Stellen des Eis gefärbt sind. Gerade die Bereiche, auf denen sich die Farben überlappen ergeben tolle Effekte.

Sonntag, 9. April 2017

Unsere Roten Mauerbienen - das große Krabbeln hat begonnen!

Jedes Jahr erreichen uns neue Hiobsbotschaften, alleine im benachbarten Brandenburg sollen bis zu 40% der Bienenvölker den Winter nicht überlebt haben. Die Ursachen sind vielfältig. Die Varroa-Milbe, Rückstände von Pestiziden in Pflanzen, eine steigende Mäusepopulation.... Fest steht: Ohne die Bienen stirbt der Mensch. Sie - und andere Blütenbestäuber - sind die Garanten für Artenvielfalt und sorgen für die Verbreitung unzähliger Pflanzen, die Mensch und Tier als Nahrung dienen.

Nachdem wir vor zwei Jahren schon gute Erfahrungen mit den Gehörnten Mauerbienen machten sollten es dieses Jahr Rote Mauerbienen (Osmia Bicornis) sein. Als Bienenhotel dient wieder unser Nistblock, der aus übereinander gestapelten Nistbrettern besteht, in die Rillen gefräst sind, die den Mauerbienen als Niströhren dienen. Schon vor einigen Tagen erreichte uns per Post ein kleiner Karton, in dem 100 Rote Mauerbienen in ihren Kokons Winterschlaf hielten.
Da bei uns oben auf dem Dachgarten das Nahrungsangebot noch recht überschaubar war wurde ihr Nickerchen künstlich verlängert: Sie kamen kurzerhand in den Kühlschrank.
Doch heute fing der Pflaumenbaum endlich an prächtig zu blühen, also konnte das große Krabbeln beginnen!
Das Bienenhotel wurde in einem Terrakotta-Kübel direkt neben den Pflaumenbaum gestellt, rechts und links fangen zudem zwei Apfelbäumchen an zu blühen.



Wir mussten nicht lange warten, schon bald kamen die ersten Roten Mauerbienen aus ihren Kokons geschlüpft.
Beim nächsten Bild sieht man in der Bildmitte eine Biene beim Schlüpfen.





Nur Minuten nach dem Schlüpfen fingen sie an, die Umgebung zu erkunden, überall schwirrten sie umher und fühlten sich offenbar sofort heimisch.














In den kommenden Wochen werden die Bienenweibchen die Niströhren im Hotel mit Pollen und Nektar füllen, und dann dort ihre Eier ablegen. Die Larven fressen die Nahrungsvorräte und spinnen sich dort ihren Kokon, in dem sich die Larven verpuppen.
Wenn alles gut geht entwickeln sie sich bis zum Spätsommer zu neuen Bienen.
Im Herbst wird das Bienenhotel geöffnet, die Kokons entnommen und kommen erneut in einen Überwinterungskarton am besten in den Kühlschrank.
Und im nächsten Frühjahr beginnt das große Krabbeln von vorn!
Rote Mauerbienen fliegen übrigens nur etwa 4 Wochen lang. Man muss keinerlei Befürchtungen haben gestochen zu werden: Da sie im Gegensatz zu Honigbienen keinen Staat und keine Königin verteidigen müssen sind sie vollkommen harmlos und niemals aggressiv. Man benötigt auch keinen Garten, es reicht ein kleiner Balkon vollkommen aus.






Freitag, 17. März 2017

Ei am Stiel

 Erinnert ihr euch noch an meine "Christrose de Luxe"? Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die supersimple Osterdeko: Preiswerte Plastikeier aus dem Dekoladen auf Schaschlickspieße stecken und mit dem "Ei am Stiel" Blumentöpfe veredeln. Eventuell muss man mit einem spitzen Gegenstand ein kleines Loch in die Eier bohren, also ist erstmal nix für Kinderhände.







Warum nicht auch mal Küchenkräuter veredeln?




Wer es opulenter mag kann sich auf einem schlichten Holztablett eine ganze Osterwiese zusammenstellen.










Auch schön:
Tulpenwiese auf dem Tisch