Freitag, 24. Februar 2017

Tulpenwiese auf dem Tisch


Wohin man auch schaut, überall gibt es Tulpen im Angebot. Wir haben mal ein paar Ideen, wie man schon mit wenigen Blumen den Tisch in ein Tulpen-Beet verwandeln kann.




1. Tipp: In Deko- und Einrichtungsläden gibt es preiswert Flaschenkisten in diversen Farben. Einfach schlichte Bügelflaschen hineinstellen und schon blüht die Tulpenwiese:














Auch auf einem schlichten Tablett wirken die Flaschen dekorativ.








 Man kann die Flaschen mit Tulpen auch locker über die Tafel verteilen:




Einen schlichten Tontopf mit Erde füllen, Reagenzgläser hineinstecken und mit Tulpen befüllen.









Tulpen kürzen, sodass sie noch gerade eben über den Rand schlichter Wassergläser hinaus ragen, das Glas mit einem Band verzieren.











Mittwoch, 22. Februar 2017

Leichtes & feines Gemüse-Süppchen

Haben Sie gerade mal kurz so etwa 3-4 Stunden Zeit? Nein, nicht zum Lesen des - wie immer kurzen - Textes, sondern zum Zubereiten (und Genießen!) dieses vortrefflichen Muntermachers. Ich bin ja bekanntlich ein echter Suppenkasper, und wenn es draußen fieses Wetter ist bedürfen Herz & Seele dringend ein bisschen Wärme und Zuwendung.

Man benötigt - neben Zeit - einen großen Topf, ein Sieb (und dazu am besten noch ein Mulltuch), scharfes Messer und eventuell eine Schaumkelle zum Abschöpfen.
Einkaufsliste kann wie immer nach Belieben variiert werden, und ich verzichte auf exakte Mengenangaben. Ich verwendete:

 ca 3 Stangen Porree/Lauch, 1/2 Sellerie, 6 Tomaten, 6 Karotten, 1 Zwiebel, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 5-7 Knoblauchzehen, eine Schale braune Champignons, 2 Paprikaschoten, dazu frisches Basilikum und Rosmarin, Lorbeerblätter, schwarze Pfefferkörner, grobes Salz, etwas Olivenöl zum Anbraten und ein großes Glas Weißwein.
(Wer mag kann Fenchel, Auberginen, Zucchini etc ergänzen....)

Obacht: Jetzt schon von allen Gemüsesorten, die später im Teller auf dem Tisch landen sollen einen kleinen Teil beiseite legen, bei uns gab es zusätzlich noch - siehe Bild - Broccoli.
Nun das Gemüse für die Brühe säubern und kleinschneiden, in Olivenöl die Zwiebeln anbraten, das übrige Gemüse dazu geben und ebenfalls kurz andünsten, dann mit dem Weißwein ablöschen. Ein TL Pfefferkörner und 3 TL Salz dazugeben.


Mit kaltem Wasser (ca 3 Liter) aufgießen, aufkochen und mindestens 1,5 Stunden lang köcheln lassen, zwischendurch Schaum eventuell abschöpfen. Dann durch das Mulltuch und das Sieb in einen zweiten Topf geben und die Brühe auf kleiner Flamme noch etwa eine Stunde reduzieren lassen. Die Hälfte abnehmen und einfrieren, so lohnt sich dann auch der ganze Aufwand. In die andere Hälfte auf dem Herd den Rest des kleingeschnittenen frischen Gemüses geben.


Nochmals abschmecken, eventuell einen kleinen Klecks Tomatenmark dazu geben, ca 10 Minuten kochen und: fertig!
Uns schmeckte dazu ganz simpel ein Butterbrot mit Salz&Pfeffer. Guten Appetit!

Noch mehr Suppenlust?
Wie wär´s mit meiner Gute-Laune-Bouillabaisse

Donnerstag, 9. Februar 2017

lauwarmer Rosenkohl-Salat mit Himbeeren und Walnüssen


Vorhang auf für die Stars meines Salates! Noch gibt es Rosenkohl frisch vom Feld aus der Region. Also schnell zugreifen. (TK geht selbstverständlich auch). Gerade jetzt im Winter ist Rosenkohl das Supergemüse, enthält es doch verschiedene B-Vitamine, viel Folsäure für die Zellen, Zink für Haut und Haare, Eisen für die roten Blutkörperchen und Kalium zum Entwässern. Und das Beste: Mit meinem kleinen Salat decken Sie den kompletten Tagesbedarf an Vitamin C! Auch Walnüsse und Himbeeren sind wahre Gesundheitsbömbchen, reich an Vitaminen, Zink, Eisen, Calcium, Magnesium, Natrium....


Für zwei Personen benötigen Sie (als Vorspeise):

250 Gramm Rosenkohl
10 Walnüsse
eine Handvoll Himbeeren
1 TL Kürbiskerne

Für das Dressing:
2 EL Olivenöl
1 TL Honig
1 TL Senf
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Zucker

Rosenkohl putzen und in Salzwasser ca 5-7 Minuten bissfest garen, abschrecken und anschließend vierteln. Zerkleinerte Walnuss-Kerne, Himbeeren und Kürbiskerne darüber geben, mit dem Dressing beträufeln, fertig! Sieht dann so aus:


Übrigens kann man den Salat mit allerleih Früchtchen machen, so schmeckt er beispielsweise auch sehr lecker mit Mandarinen:


(PS: Der Gatte nahm einfach beides, grins)

Noch viel mehr tolle Salatrezepte, etwa Rucola mit karamellisierter Pflaume und Schafskäse oder Sauerampfer-Salat mit Kapuzinerkresseblüten gibt es kompakt hier auf der Salatseite!

Früh(ver)blüher aufgepimpt


 So schön die Frühblüher aus dem Blumenladen auch waren, so schnell waren sie auch schon verblüht. Eigentlich müsste man jetzt in unserem kleinen Frühblüher-Beet auf dem Tisch mal ein bisschen ausdünnen. Eigentlich, denn tatsächlich wäre es doch schade. Die Idee: Aufpimpen! Also aufmotzen und noch viel schöner machen. Die Umsetzung: Zwischen die Blumenzwiebeln werden mit Wasser gefüllte Reagenzgläser gesteckt, in diese kommen einzelne Tulpen. Genial und einfach? Einfach genial!





Und so sah das Ergebnis einen Tag später aus:


Dienstag, 31. Januar 2017

Frühblüher auf den Tisch!!


Machen wir uns nix vor: Auch wenn es in den vergangenen Tagen mancherorts schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling gab so stecken wir doch eigentlich mitten im Winter. Bei uns in Berlin lässt sich noch kein Frühjahrsblüher blicken - zumindest in der Erde. Ganz anders sieht es momentan in den Blumenläden aus: Vorgezogene Pflänzchen, oftmals noch nicht komplett aufgeblüht, machen Lust auf Frühling! Wir entschieden uns ohne zu Zögern für je zwei Schneeglöckchen, Traubenhyazinthen, Schachbrettblume (weiß und braun), Narzissen sowie drei Hyazinthen (blau). Gesamtkosten: gut 20,- Euro.
Als Pflanzbehälter wählten wir ein großes ovales Pflanzentablett aus Zink, hellgrün lackiert. Alle Pflanzen wurden aus ihren Plastiktöpfchen befreit, und mit zusätzlicher Erde wurde ein Blumenbeet fabriziert.





Die nackte Erde wurde mit Moos abgedeckt, dann nach Herzenlust dekoriert: Mit Steinen, Zweigen, Hagebutten, Treibholz, Wachteleierschalen und und und.....  Man kann es natürlich auch puristisch gestalten oder mit kleinen Deko-Kieseln die Erde bedecken.









Samstag, 21. Januar 2017

Pizzaaaaa-Paaaartyyy!!!!!

Yeppa, nach den ganzen Feiertagen mit viel Völlerei und Gaumenschmausen geht es nun etwas schlichter zu: Pizza-Party ist angesagt! Fertig-Pizza aus der Kühltheke und dann allerlei leckere Beläge zum Selber-Basteln seiner jeweiligen Lieblingspizza. Oliven, Blattspinat, Thunfisch, Salami, Kochschinken, Knoblauch, Chili, Mozzarella, gaaaanz viel Zwiebeln, ....
Dazu einen bodenständigen Rotwein, ein paar nette Freunde einladen und ab geht die Party :-)







Freitag, 20. Januar 2017

Variation von Fränkischem Wurstsalat

Manchmal ist das Einfache und Simple genau das Richtige um einem das Herz - und den Magen! - zu wärmen. Wurstsalat und Brot, das klingt nach Bergwanderung, frischer Luft, nach harten Holzbänken und karierten Servietten. Mein Fränkischer Wurstsalat kommt ohne Essig aus, dafür aber mit einem (sehr kleinen) Spritzer Balsamico.

So schlicht wie wirksam: Fleischwurst (ob Schinken oder Geflügel ist egal) in kleine Streifen schneiden, Gemüsezwiebeln (man kann auch rote nehmen) in Halbringe schnibbeln, dazu eine gute Handvoll geschnittener Gewürzgurken sowie Radieschen. Für die Marinade nehme ich gutes Olivenöl, den ober erwähnten Spritzer Balsamico, dazu Salz, Pfeffer, etwas Zucker und ein oder zwei TL groben Senf. Auf Schnittlauch verzichte ich, das wäre mit zu dominant.



Alles gut vermengen und mindesten eine Stunde ziehen lassen. Dazu passt perfekt ein deftiges Bauernbrot mit Butter und Kresse. Und schon fühlt man sich wie auf dem Berg :-)

Samstag, 7. Januar 2017

Æbleskiver: die leckerste Kindheitserinnerung

Ich bin in Norddeutschland aufgewachsen, an der Westküste, nur ein paar Kilometer von der Grenze zu Dänemark entfernt. Das Nachbarland ist gewissermaßen meine zweite Heimat, und nach wie vor ist jeder Urlaub in Dänemark so was wie "nach Hause kommen". Zu dieser Heimat gehörten stets auch zwei Dinge: Hot Dogs, aber die mit den knallroten Würstchen, die es in Deutschland nirgendwo gibt, und  Æbleskiver.


In Deutschland kennt man sie auch als Förtchen oder Krapfen, und im Gegensatz zum Namen haben die kleinen Gebäck-Kugeln mit Apfelscheiben eher nix zu tun. Was man allerdings benötigt ist eine spezielle gusseiserne Pfanne mit halbkugelförmigen Vertiefungen, in denen die Teigbällchen ausgebacken werden. Und eben solch eine bekam ich jüngst geschenkt, zusammen mit einem Familienrezept. Ausprobieren? Aber ja!!
 

Zutaten:
1/2 Würfel Hefe (20 Gramm)
1 geh. EL Zucker
9ß Gramm Butter
1/4 Liter Milch
1 Packung Vanillezucker
250 Gramm Mehl
3 Eier
Saft 1/2  Zitrone
Fett für die Pfanne
Marmelade nach Wahl (Himbeer oder Pflaumenmus), Puderzucker
Zubereitung:
Hefe mit Zucker aufrühren, Butter auslassen und mit Milch verrühren. Alles mit dem Mehl und den Eiern langsam verrühren, mit Zitronensaft abschmecken, warm stellen und gehen lassen. Pfanne ausfetten und erhitzen. Teig (1,5 EL) in die Vertiefungen einfüllen und einseitig bräunen, mit einer Gabel umdrehe und von der anderen Seite ebenfalls goldbraun backen. Mit Puderzucker bestäuben und warm mit mit Marmelade servieren.